Lizenz in zwei Stufen

Die VDS-Windsurflehrer-Lizenz erwirbst du in zwei aufeinander aufbauenden Stufen. Stufe 1 qualifiziert dich für den Grundscheinunterricht, Stufe 2 für die Ausbildung Fortgeschrittener.

Du entscheidest selbst, wie weit du gehst — und kannst deine Lizenz Schritt für Schritt ausbauen.

Stufe 1 — Unterrichtsberechtigung Grundschein

Mit Stufe 1 darfst du an jeder anerkannten VDS-Schule Anfänger zum Windsurfing-Grundschein führen. Du lernst, wie du Manöver methodisch sauber aufbaust, Fehler erkennst und deinen Schülern auch unter wechselnden Bedingungen einen sicheren Einstieg ermöglichst.

Voraussetzungen

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Windsurfing-Grundschein
  • Nachweis über Selbst- und Fremdrettung (z. B.DLRG-Rettungschwimmpass Bronze, VDS-Modul oder gleichwertig)
  • Hospitation in einer Surfschule

Lehrgangsinhalte

  • Manöver-Basics und alle Grundscheinmanöver
  • Aufbau von Theorie- und Praxislehrproben, Revier- und Wetterkunde, Materialkunde und Auswahl der Schulausrüstung
  • Schulungstechnik am Windsurfsimulator als Basis für den Unterricht auf Schwertboards
  • Manöveroptimierung unter Sicherheits- und Geschwindigkeitsaspekten — auf Schwertboards wie auf schwertlosen Boards
  • Segel- und Gewichtstrimm für mehr Sicherheit und Speed
  • Grundzüge der Fehlerkorrektur
  • Methodik und Didaktik des Surfunterrichts

Prüfung Stufe 1

Theorie, Praxis und Lehrprobe — alle drei Teile müssen bestanden sein.

Stufe 2 — die Fortgeschrittenen-Lizenz

Stufe 2 macht dich zum Fortgeschrittenen-Trainer: Du vermittelst Trapezsurfen, Beachstart, Wasserstart, Powerhalse und Co. Methodisch arbeitest du sowohl im Einzeltraining als auch mit homogenen und inhomogenen Gruppen — bis zur Bojenrundung im Trainingsregatta-Setup.

Lehrgangsinhalte

  • Revier- und Materialeinweisung
  • Bestandsaufnahme Grundscheinmanöver, Trapezsurfen, Beachstart, Gleithalse, Tricksurfen
  • Aufbau und Inhalt einer Trapezeinweisung
  • Praxislehrproben für die Fortgeschrittenenausbildung
  • Manöveroptimierung: schnelle Wende, Gleithalse, Powerhalse, Angleiten, Fußschlaufen, Trapez
  • Fehlerkorrektur in der Fortgeschrittenenausbildung
  • Starttechniken Beachstart und Wasserstart, Tricksurfen
  • Methodik und Didaktik im Fortgeschrittenen-Coaching
  • Anwendung neuer Material- und Technikerkenntnisse im Einzel- und Gruppentraining
  • Vertiefte Theorie zu Aerodynamik, Hydrodynamik und Materialkunde
  • Aufkreuzen — der schnelle Weg nach Luv mit Wenden und Halsen auf schwertlosen Boards
  • Halsen-Varianten auf schwertlosen Boards (Powerhalse, Stophalse, Duckjibe)
  • Sicherheitsmanövertraining und Havarie-Selbsthilfe
  • Organisationsformen für unterschiedliche Lernziele
  • Altersspezifische Stoffvermittlung
  • Manöverfeinform für Fortgeschrittenen-Elemente
  • Einsatz kleiner Wettkampfformen, modifizierte Wettfahrtregeln für Trainingsregatten
  • Regattastart, Bojenrundungen und Feldtaktik, Trainingsvarianten

Termine

Mit dem VDS professionell durchstarten

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Der Beruf des Sportbootlehrers ist in Deutschland nicht geschützt. Wir sichern seit Jahrzehnten die Qualität der Ausbildung in Sportboot- und Wassersportschulen.
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