Geschichte

Rückblick 

 

Der Verband Deutscher Sportbootschulen e.V. (VDS) wurde im Jahre 1959 von 25 Segelschulen gegründet, die gleichzeitig auch Bootsvermieter waren.
Vor nunmehr über vierzig Jahren standen ganz konkrete Gründe Pate für die Idee, einen starken Interessenverband zu gründen:

Der Bundesfinanzminister plante, die Vergnügungssteuer drastisch anzuheben und mehrere Landesregierungen drohten, den Wassersport auf den Binnengewässern stark zu beschränken.

In der Folgezeit schlossen sich immer mehr Schulen dem VDS an. Als es im Jahre 1969 zu einer Trennung von den Bootsvermietern kam, konnte diese Änderung der Statuten bereits mit 42 Mitgliedsschulen beschlossen werden.

Grund für die Trennung war der Abschluss eines Vertrages mit dem Deutschen Segler-Verband, der dem VDS als Partner auf dem Ausbildungssektor für Segel- und Motorbootscheine die Prüfungshoheit für diese damals noch privatrechtlichen Befähigungsnachweise verlieh.

Nach Einführung der staatlichen Führerscheine für Motorboote öffnete sich der VDS auch für die Aufnahme von reinen Motorboot- und Surfschulen. Im Jahr 1989 wurde der Verband Deutscher Segelschulen e.V.  durch Beschluss der Mitgliederversammlung in Verband Deutscher Sportbootschulen e.V. – Fachverband für Segel-, Surf- und Motorbootausbildung – umbenannt.

Mittlerweile haben sich über 220 Schulen im VDS organisiert. Dabei handelt es sich in der Mehrzahl um Schulen, die eine umfassende Ausbildung in allen Bereichen des Wassersports anbieten – von den Grundscheinen im Bereich Segeln, Catsegeln, Surfen und Kitesurfen bis zu den hohen Weihen des Yachtsegelns mit allen ergänzenden Befähigungsnachweisen in den Bereichen Funk, Pyrotechnik, Skippertraining und vieles mehr.

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