Motorbootlehrer

Ausbildung zum Motorbootlehrer

Der Beruf des Motorbootlehrers ist in Deutschland nicht geschützt.
Um dennoch in den gewerblichen Sportbootschulen eine hohe Ausbildungsqualität für zukünftige Wassersportler garantieren zu können, hält der Verband Deutscher Sportbootschulen e.V. ein berufsqualifizierndes Ausbildungs- und Prüfungssystem zum Erwerb einer Motorbootlehrerlizenz vor. Der Motorbootlehrer, der nach diesem überarbeiteten Modulsystem ausgebildet wird, ist optimal auf die verschiedenen Einsatzbereiche der Ausbildung in den gewerblichen Schulen vorbereitet.

Modul Spezialisierung Motorboot

Inhalte: Allgemeine Methodik und Didaktik das Wassersports
Lehren und Lernen im Wassersport
Vorbereitung zur Erstellung einer Lehrprobe
Lehrprobenübungen mit ergänzendem Unterricht.
Fächer: Schifffahrtsrecht, Seemannschaft, Wetterkunde,
Motorenkunde,Terrestrische- und elektronische Navigationsverfahren,
Radarnavigation, Übungen – Praxislehrproben

Prüfung: schriftliche Prüfung, Fragebogen
Unterrichtslehrprobe des vorbereiteten Themas
Praxislehrprobe

Teil 1 (Mo – Di) des Wochenseminars wird in Form eines Workshops durchgeführt, mit Lehrprobenübungen und ergänzendem Unterricht in den Fächern Schifffahrtsrecht, Seemannschaft, Wetterkunde und Motorenkunde.
Die Praxislehrprobenübungen (Mi – Do) finden auf Motorbooten statt.

In Teil 2 (Fr -Sa) des Wochenseminars findet die Prüfung statt.
Der Prüfling erhält einen Fragebogen, in dem die Beantwortung der Fragen schriftlich zu formulieren ist. Erreicht der Prüfling die zum Bestehen erforderliche Punktzahl nicht, findet eine mündliche Nachprüfung statt.

Theorie-Lehrprobe: Über das eingereichte Thema wird nach folgenden Kriterien bewertet: Sachliche Richtigkeit, Unterrichtsstil, Medieneinsatz, Kontakt zu den Schülern, Zielstrebigkeit

Praxis-Lehrprobe: Hier soll der Prüfling beweisen, dass er in der Lage ist, Schülern Handlungsanweisungen zu geben, die diese dann unmittelbar umsetzen sollen.

Lehrgangstermine unter NEWS

 

 

*Irrtum vorbehalten