Motorbootlehrer werden

Eine Woche, ein klarer Plan: Mit der VDS-Motorbootlehrer-Lizenz qualifizierst du dich berufsbegleitend für den Einsatz in gewerblichen Sportbootschulen — mit drei Prüfungsteilen am Ende.

Schnellboot auf offenem Meer mit Bug im Vordergrund, spritzender Gischt, Küstenhorizont und bewölktem Himmel

Die VDS-Motorbootlehrer-Lizenz

Du willst dein Wissen am Steuer professionell weitergeben? Der Beruf des Motorbootlehrers ist in Deutschland nicht geschützt — jeder darf sich so nennen. Genau deshalb hat der VDS ein eigenes, berufsqualifizierendes Ausbildungs- und Prüfungssystem entwickelt.

Mit der VDS-Motorbootlehrer-Lizenz bist du nach einem überarbeiteten Modulsystem ausgebildet und auf die typischen Einsatzbereiche in gewerblichen Sportbootschulen vorbereitet — vom Anfängerkurs im Hafen bis zur Praxisausbildung auf See.

„Eine Woche kompakt, drei Prüfungsteile am Ende — und du hast die VDS-Motorbootlehrer-Lizenz in den Händen.“

Voraussetzungen

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Sportbootführerschein Binnen und See
  • Erfahrung im Motorbootfahren
  • Erste-Hilfe-Nachweis

Inhalte des Wochenseminars

  • Methodik und Didaktik des Wassersports
  • Lehren und Lernen im Wassersport
  • Vorbereitung und Übung von Lehrproben
  • Schifffahrtsrecht, Seemannschaft, Wetterkunde, Motorenkunde
  • Terrestrische und elektronische Navigation, Radarnavigation
  • Praxislehrproben auf dem Wasser

So sieht ein typischer Wochenlehrgang aus

Änderungen vorbehalten.

Samstag — Anreise & Einstieg
13:00 Uhr Anreise, Begrüßung, Bootseinweisung. Anschließend: Psychologie an Bord und im Unterricht.

Sonntag — Methodik & Didaktik
Wie führst du Schüler im Urlaubs- und im Prüfungsmodus an? Vorbereitung einer theoretischen Unterrichtseinheit.

Montag — Seemannschaft
Manöver unter Motor, An- und Ablegen längsseits, rückwärts in die Box, Leinenarbeit, Manöver mit und ohne Mithilfe von Laien, Ankermanöver.

Dienstag — Recht
Verantwortlichkeit aus rechtlicher und seemännischer Sicht — KVR, SeeSchStrO, See-Sportbootverordnung.

Mittwoch — Sicherheit & Rettung
Rettungsübung, persönliche Schutzausrüstung, Notausrüstung in Rettungsinseln, Besteigen einer Rettungsinsel aus dem Wasser, Bergung über Bord gegangener Personen.

Donnerstag — Wetter & Technik
Wetterberichte empfangen und einschätzen, Motoren- und Yachttechnik, eigene Lehrübungen mit theoretischen Referaten.

Freitag — Navigation & Rettung
Verschiedene Rettungsmanöver unter Motor, Seekarten, nautische Literatur, elektronische Navigation und Radar.

Samstag — Prüfung & Abreise
Abschluss der Woche mit der Prüfung und Abreise.

Die Prüfung

Am Ende der Woche wartet eine dreiteilige Prüfung:

  • Schriftlich — Fragebogen zur Theorie aus den Wochenmodulen
  • Unterrichtslehrprobe — vorbereitetes Theoriethema vor der Prüfungskommission
  • Praxislehrprobe — auf dem Wasser, in der Lehrer­rolle

Bestehst du alle drei Teile, hältst du deine VDS-Motorbootlehrer-Lizenz in den Händen.

Termine

Mit dem VDS professionell durchstarten

Wer Sportboot- oder Wassersportlehrer werden möchte, findet beim Verband Deutscher Sportbootschulen e.V. eine Ausbildung mit Qualität, Anerkennung und echten Perspektiven für den Weg vom Hobby zum Beruf.

VDS-Lizenzen im Überblick

Anerkannte Ausbildungsprogramme für Sportboot- und Wassersportlehrer

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