Sportküstenschifferschein (SKS)
Der Aufstieg in die Küstengewässer — Sportbootführerschein für Yachten.
Der Aufstieg in die Küstengewässer — Sportbootführerschein für Yachten.

Der SKS ist ein freiwilliger amtlicher Sportbootführerschein für Yachten in Küstengewässern. Du legst die Prüfung beim Deutschen Segler-Verband (DSV) oder Deutschen Motoryachtverband (DMYV) im Auftrag des BMV ab.
Du wählst, ob du den SKS unter Motor, unter Segel oder kombiniert machst — die Antriebsart steht später in deinem Schein.
Rechtliche Pflicht ist der SKS nur für gewerbliche Nutzung von Sportbooten in Küstengewässern, das heißt, wenn du gegen Bezahlung als Skipper fahren möchtest.
Charterfirmen fragen häufig nach einem Segelnachweis. Diesen Nachweis kannst du z.B. mit dem SKS erbringen, aber auch andere Nachweise gelten, wie z.B. der Segelschein Yacht/Certificate for Yacht Operators oder auch mit einem aussagekräftigen Logbuch über Törns, die du als Skipper gefahren bist oder Skippertrainings.
Deine Seemeilen kannst du auf einem eigenen Schiff, einer Charteryacht oder einem ausgewiesenen SKS-Ausbildungstörn sammeln. Der Skipper bestätigt die Meilen im Meilenbuch oder Crewausweis. Praxistörns über ein bis zwei Wochen führen in der Regel direkt die geforderten 300 sm und alle Pflichtmanöver für die Praxisprüfung.
Schriftlich, 90 Minuten, 30 Multiple-Choice-Fragen aus dem amtlichen Fragenkatalog. Dazu kommt eine 90-minütige Karten- und Gezeitenaufgabe.
30–45 Minuten pro Kandidat auf einer Yacht. Du zeigst:
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